Ähäm

Wirklich viel passiert hier nicht mehr, dafür aber bei trapstar.

Ich wünsche mir den Sommer zurück

So, wie es in dem Video ist: Ja, gerne!

So, wie es jetzt gerade hier und in der Umgebung ist: Nein, bloß nicht!

Also, entweder entscheidet sich das Wetter für einen schneeweißen Winter oder es wird wieder Sommer. Meine Meinung.

MFG,
Henning

Hinweis: Das Video ist dieses letztes Jahr entstanden, hier in Leipzig.

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Ich danke meiner Mutter…

Wow, das hat mich wirklich überrascht, ich muss an dieser Stelle mal “intern werden”. Der Beitrag zu den Wallpapern zu “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” hat richtig eingeschlagen. Zuerst sind meine Statistiken wahrlich explodiert:

Rekordstatistik

Und dann habe ich gesehen, dass sich der Beitrag auf Platz 2 der gestrigen meistbesuchten WordPress.com-Blog-Beiträge durchgeboxt hat:

HHG Wallpaper - Platz 2 Wordpress.com

Aus diesem Grunde möchte ich mich einerseits herzlich für diese Publicity bedanken, besonderer Dank gilt dabei den Usern vom MacTechNews-Forum. Und andererseits begrüße ich natürlich auch ganz herzlich alle neuen Leser von Jedes Detail, ich hoffe in nächster Zeit hier noch häufiger zu veröffentlichen, gerne auch wieder einige “kreative” Dinge ;)

Außerdem möchte ich mich ganz herzlich bei Dirk bedanken, der hat mich nämlich in die Feed-Liste von leipzigblogs.de aufgenommen, dort findet ihr so gut wie alle Blogs und Podcasts aus Leipzig bzw. auch über Leipzig. Vielen Dank :)

Soweit die internen Dinge und Danksagungen, auf zu neuen Taten!

MFG,
Henning

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danke, gracias, grazie, internes, leipzig, merci, thanks, wordpress.com

How many roads must a man walk down…

Zu Weihnachten habe ich ein Buch geschenkt bekommen. Ein sehr tolles Buch sogar. Und zwar “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” von Douglas Adams. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, der sollte es unbedingt tun.

DON'T PANIC (Thumbnail)
Titel: DON’T PANIC
JPEG-Version (1600×1200 Pixel, 111.0 KB)
PSD-Version (1600×1200 Pixel, 391.1 KB)

42 (Thumbnail)
Titel: 42
JPEG-Version (1600×1200 Pixel, 83.9 KB)
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42 (weiß; Thumbnail)
Titel: 42 (weiß)
JPEG-Version (1600×1200 Pixel, 68.2 KB)
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Da ich von diesem Buch überaus begeistert bin, habe ich einmal zwei thematisch passende Wallpaper erstellt, das zweite in zwei Farbvariationen. Ihr könnt die Bilder sowohl als JPEG als auch als PSD (Photoshop Document) herunterladen, letzteres vereinfacht das anpassen des Motives in Sachen Farbgebung o.Ä.

Viel Spaß damit und nicht vergessen: Unbedingt lesen!

MFG,
Henning

Amazon:
The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy
Per Anhalter durch die Galaxis

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Merry Christmas

Weihnachten - Thumbnail

Langsam geht der Abend in die Nacht über. Heilig Abend ist in einer Viertelstunde vorbei. Um 16.00 Uhr ein wundervoller Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche. Danach ein ruhiger, besinnlicher Weg nach Hause. Dort warten schon die Großeltern, die in einem anderen Gottesdienst waren. Nach einer kurzen Pause gibt es Kaffee, Tee oder Heiße Schokolade mit Stollen oder anderen Weihnachtsleckereien. Dann werden die Geschenke unter den Baum gelegt, die Kerzen entzündet. Im Hintergrund läuft das Weihnachtsoratorium vom Plattenspieler. Am Anfang jault es ein wenig. Dann beginnt die Bescherung. Jeder freut sich über eine bestimmte Sache ganz besonders. Und jeden macht es glücklich, dem anderen eine Freude zu bereiten.

Schließlich beginnt das gemeinsame Abendessen. Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen. Danach geht die Tischrunde in heimeliges Beisammensein über, die Kerzen sind bald heruntergebrannt. Die Großeltern machen sich auf den Weg nach Hause. Die Tischrunde ist jetzt kleiner. Zu dritt unterhalten wir uns über alles mögliche. Ganz friedlich. Es ist schön warm, es steht jetzt nur noch eine kleine Kerze auf dem Tisch. Nach einiger Zeit gehen meine Eltern schlafen. Und ich schreibe zum Abschluss des Tages diesen Blogeintrag hier.

Für alle, die mit Weihnachten nichts anfangen können: Lasst euch drauf ein, und verbringt nächstes Jahr den Heilig Abend genau so. Oder wenigstens so ähnlich. Denn genau das ist Weihnachten. Für mich. Ganz persönlich. Das macht es für mich aus. Und ich bin glücklich am Ende dieses Tages.

Frohe Weihnachten euch allen!

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Podsafe For Peace

Podsafe For Peace Logo

“If Every Day Were Christmas” is the result of a unique benefit project initiated by Adam Curry.

The song is a collaboration between 32 singers from 9 countries – a group collectively known as Podsafe for Peace – all brought together by the populist phenomenon of podcasting and the desire to pool their talents for a worthy cause. And few causes make more sense at Christmastime than UNICEF, which aids children in need around the world. The song was produced by Slau and co-written by Orlando Pagan.

Purchase “If Every Day Were Christmas” for just $0.99 USD. All proceeds from sales of the song will be donated to UNICEF!

Buy now! - Button

If you’ve already purchased the song and would like to make a further donation, we encourage you to go directly to UNICEF.

Also: Kauft den Song, es lohnt sich und ihr tut etwas gutes! :-)

“Podsafe For Peace” im Podsafe Music Network
“Podsafe For Peace” auf Podshow.com
PodsafeForPeace.org

Ein Wochenende in Berlin – Part 2

Link zu Part 1

Berlin Hbf 1 - Thumbnail

Ortswechsel: Ich sitze auf einer Bank im Erdgeschoss vom Berliner Hauptbahnhof. Es ist 17:38, mittlerweile ist es draußen dunkel. Um mich herum laufen die Leute gestresst die breit angelegten Wege entlang. Genervt von Weihnachtsmusik und anderen Formen der Dauerbeschallung bahnen sie sich ihren Weg. Ich halte inne.

Am Bahnhof Zoo hat mich vorhin ein Mitglied von Scientology angesprochen. Er drückte mir einen Werbezettel in die Hand, auf dem stand, dass die Scientology Kirche Berlin kostenlose Intelligenz- und Persönlichkeitstests anbiete. Man könne sich dabei selbst kennenlernen, ohne Verpflichtungen einzugehen. Der Mann fragte mich auf leichtem Schwäbisch, auf welche Schule ich denn ginge. Ich meinte, dass ich in Leipzig auf das Evangelische Schulzentrum ging. Das löste Erstaunen bei ihm aus und er sagte “Wow!”. Dann fragte er mich, was ich denn schon von Scientology gehört hätte.

Da ich zögerte, brachte er selbst Beispiele wie “Sekte” und “Gehirnwäsche”. Ich antwortete, dass in den Medien ja wohl vorwiegend eine negative Sicht über Scientology verbreitet werde und dass ich daher durchaus die Begriffe “Sekte” und “Scientology” miteinander in Verbindung brächte. Ich fügte auch noch den Namen “Tom Cruise” an, woraufhin der schwäbische Missionar die Augen verdrehte und merklich durch Stöhnen seinen Unmut bekundete.

Scientology Zettel - Thumbnail

Ich fragte mich in diesem Moment, wie sich ein Werber für eine Vereinigung, egal welcher Art, so gegenüber einem potenziellen Mitglied verhalten kann. Aber das geht mich ja nichts an. Er fing dann an, mir zu erzählen, dass Scientology jetzt ein Informationscenter in Berlin eröffnet habe und deutete mit dem vor Kälte weiß angelaufenen Finger auf einen roten Kasten auf dem Infozettel.

Ich meinte “Aha”. Er sagte dann, dass es dort Informationsabende gebe, bei denen man sich unabhängig und unverbindlich über Scientology informieren könne. Ich sagte “Aha”. Daraufhin meinte er, dass ich doch mal vorbeischauen könnte. Ich sagte ausweichend “Ja, mal sehen, danke schonmal”. “Gut, danke, ciao!” erwiderte er und ich ging.

To be continued

Link zu Part 1

Ein Wochenende in Berlin – Part 1

Berlin ist eine tolle Stadt. Wohnen möchte ich allerdings nicht dort, ist mir zu groß, glaube ich zumindest. Doch ich lasse es mir nicht nehmen, öfter mal unsere Hauptstadt zu besuchen, vorzugsweise mit dem ICE der Deutschen Bahn. So geschehen dieses Wochenende.

Zug 1 - Thumbnail

Ich schreibe das hier von Platz 35 im Wagen 33 des ICE 1610 von München Hbf nach Hamburg-Altona. Aus meinen Kopfhörern tönt das Album “Grain de sable” von Tryo. In einer knappen Viertelstunde kommt der ICE in Berlin an. Die Fahrt ist sehr angenehm. Links von mir sitzen zwei Frauen. Die eine ist vielleicht fünfzig oder sechzig Jahre alt, die andere jünger, so ca. dreißig Jahre. Es scheint sich um Mutter und Tochter zu handeln. Vor mir sitzt ein Mann, ebenfalls um die dreißig. Sonst ist der Wagen fast leer. Aus diesem Grunde gleich vorweg die Empfehlung von mir: ICE-Fahrten immer an einem Samstag um die Mittagszeit tätigen.

Der Himmel ist grau, bewölkt. Doch die Welt draußen ist nicht so trostlos, wie sie im Dezember eigentlich sein müsste. Viel zu grün, im Grunde genommen. Rechts von mir sehe ich durch das Fenster die ersten Plattenbauten Berlins. Die freundliche Stimme der Durchsage säuselt:

Ladies and Gentlemen, in a few minutes we will arrive in Berlin Südkreuz. Thank you for travelling with the Deutsche Bahn and good bye!

Ich schaue auf die Uhr, wir sind pünktlich. Ich packe meine Sachen zusammen und warte auf Berlin Hauptbahnhof.

Starbucks 1 - Thumbnail

Ortswechsel: Ich befinde mich im Starbucks “Unter den Linden”. Dieses Coffeehouse ist mein Anlaufpunkt in Berlin. Jedes Mal, wenn ich in diese Stadt komme, setze ich mich hierher, am besten gleich zu Anfang, wie jetzt. Das mag auch daran liegen, dass es in Leipzig kein Starbucks gibt.

In Leipzig gibt es nur das “Coffee Culture”. Ein einziger Starbucks-Abklatsch. Ein schlechter. Achja, und dann gibt es noch “World Coffee”. Die sind im Hauptbahnhof ansässig. Übrigens auch hier in Berlin. Bei “World Coffee” wurde noch dreister kopiert. Selbst das Logo erinnert stark an Starbucks.

Für mich verkörpert Starbucks so ein Stückchen das “gute” Amerika. Starbucks ist einer der wirklich positiven Einflüsse der USA auf Deutschland und die Welt. Die Shops sind in warmem Licht gehalten, überall stehen Holzmöbel. Beim Bestellen merkt man auch gleich, dass man sich in einem amerikanischen Café befindet. Der Großteil einer Bestellung besteht auch hier in Deutschland aus Wörtern der englischen Sprache:

Eine Premium Hot Chocolate, bitte!

Starbucks ist einfach ein Ort des Wohlfühlens. Im Hintergrund läuft schön loungige Musik, die Getränke sind exzellent, zumindest die Heiße Schokolade, über den Kaffee kann ich nicht urteilen, ich trinke schlichtweg keinen.

Mein Blick schweift ab, ich sehe das Brandenburger Tor. Der Standort dieser Starbucksfiliale ist exklusiv und damit zugleich wunderschön. America meets German history. Man sitzt hier, genießt die geschäftige Ruhe des Stimmenwirrwarrs und fühlt sich trotzdem nicht vom Lauf der Zeit abgekuppelt. Man ist mitten drin. Man sitzt an einem historischen Ort. Ich sitze an einem historischen Ort. Genau in diesem Moment.

Pariser Platz 1 - Thumbnail

Ein Stück Begeisterung für den Pariser Platz, die französische und die (noch nicht fertiggestellte) amerikanische Botschaft, das Brandenburger Tor, wird wohl immer bleiben. Es ist toll, hier zu sein.

To be continued…

Eine bekannte Geschichte

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Freistaate Sachsen ausging, dass aller Schüler Lernleistung geschätzt würde. Und diese Schätzung war eine der ersten und geschah zur Zeit, da es der Oktober und November MMVI in Germanien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Schule. Da machte sich auf auch Henning aus Leipzig, aus der Stadt Zwenkau, in das südvorstädtliche Land zur Schule Boeckhs, die da heißt Evangelisches Schulzentrum, weil er aus dem Hause und Geschlechte dieser Schule war, damit er sich schätzen ließe mit seinem Geiste, seinem vertrauten Wissensspender; der war wüst und leer…
Frei nach: Lukas 2, 1-5; Die Bibel (Lutherübersetzung)

Kurz gesagt: Ich schreibe gerade Klausuren, also macht euch keinen Kopf. Währenddessen gibt’s was auf die Augen…


Komplettes Flickr-Set

Kleinstadtkomplexe in der Großstadt – Eine Momentaufnahme

Ich sitze auf einem Barhocker. Vor mir steht eine zu 1/4 leer getrunkene Tasse heißer Schokolade. Mit Sahne. Und mit Kakao, Vanillepulver und Zimt. Der Tisch, an dem ich sitze, steht genau vor dem Fenster nach draußen. Gegenüber steht eine Filiale von “Bagel Brothers”. Neben dem Wegweiser direkt vor meiner Nase steht eine schwarze Tafel mit Holzrahmen.

Und zum Kaffee eine
Kleinigkeit essen…
Unser Kuchenangebot

Neben dem Schild bleibt ein älterer Mann mit drei Kindern stehen, anscheinend seine Enkel. Sie bestaunen zusammen einen weißen Barhocker, der mit allen Formen von Perlen besetzt ist. Er weist mit einem Schild in Form eines kleinen Pfeils die Straße hinunter zu “PerlenSpiele”, anscheinend ein Schmuckladen.

Zwischenzeitlich tröpfeln immer mal wieder ein, zwei Leute ins Café. Nein, nicht ins Starbucks. Ins Coffee Culture. Wir sind doch in Leipzig, diese weltoffene Großstadt hat Starbucks noch nicht entdeckt. Aber einige konnten sich anscheinend nicht gedulden.

Chocolate Fudge Cake
Carrot Cake

So prangt es in etwas unleserlicher Handschrift auf der kleinen Holztafel vor der Eingangstür. Ich denke an das Stabrucks “Unter den Linden” in Berlin vorm Brandenburger Tor, an diese überfüllte, wohlriechende, laute aber auch harmonische Schönheit eines Coffee Houses. Neben mir prosten sich vier Frauen um die 45 mit ihren Kaffeetassen zu. Zigarettenqualm zieht zu mir herüber.

Ein Bus der Leupold Stadtrundfahrten bahnt sich draußen seinen Weg durch die enge Straße. Die Leute schauen fasziniert auf mehrere verrostete Fahrräder und den Stuhl, der vorhin noch den Großvater und seine Enkel begeistert hatte.

Wer Deutschland liebt
und Einigkeit,
der trinkt auch mal ne Kleinigkeit

Ein alter armeegrüner VW-Bus fährt mit diesem Schriftzug in weißen Buchstaben auf der Heckscheibe vorbei. Ich werde von einem Mann freundlich gebeten, mich doch einen Platz weiter nach links oder rechts zu setzen, damit er und seine Freundin Platz haben. Ich rücke nach links und wische die Asche einer ehemaligen Zigarette beiseite.

Ich trinke den letzten Schluck aus meiner Tasse und gehe.

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